Soziales Engagement

31.3. Berliner Fußballverband zeichnet besonders engagierte Ehrenamtliche aus

Der Berliner Fußball-Verband zeichnete am Freitag, den 31. März 2017, besonders engagierte Ehrenamtliche aus.

Im Haus des Fußballs ehrten BFV-Präsident Bernd Schultz, Christian Gaebler (Staatssekretär Inneres und Sport) und Uwe Kliemann (ehemals Hertha BSC) die ehrenamtliche Arbeit der rund 80 anwesenden Gäste. Neben den Auszeichnungen und Dankesreden wurden aktuelle Themen wie die Berliner Sporthallenproblematik und die Integration Geflüchteter thematisiert.

„Nach und nach werden die Sporthallen wieder frei zugänglich. Die Hallen müssen saniert werden, denn die Rahmenbedingungen für die Vereine müssen stimmen. Wir freuen uns über alle Neu-Berliner und hoffen sie auch mit Hilfe von Vereinsmitgliedschaften integrieren zu können“, so BFV-Präsident Schultz. Auch der Staatssekretär für Inneres und Sport knüpfte an dieses Thema an: „Der Sport spielt eine wichtige Rolle und bietet eine hervorragende Möglichkeit Geflüchtete sowie auch Migranten integrieren zu können.“

Außerdem folgte eine erfreuliche Nachricht für die Vereine, die ihre Sporthallen zur Unterbringung von Geflüchteten zur Verfügung gestellt hatten: „Ein besonderer Dank gilt auch den Vereinen, die ihre Hallen zur Verfügung gestellt haben. Für diese Vereine wird es eine Anerkennungsprämie geben.“

Gaebler, selbst Freizeitschiedsrichter, spürte durch sein Hobby dabei eine besondere Verbindung zu den Ehrenamtlichen: „Ich habe mich selbst schon das Ein oder Andere mal bei Minusgraden, Regen oder nörgelnden Eltern gedacht ‚Wieso tue ich mir das eigentlich an?‘. Umso mehr ist Ihr ehrenamtlicher Einsatz zu würdigen und dafür kann ich mich nur bedanken.“

Die Ehrungen fanden erneut in den Kategorien „Ehrung Ehrenamt“, „Club 100“, „Junges Ehrenamt“ und „BFV-Ehrennadel Silber“ für verdiente Schiedsrichter statt. Weiterhin gab es auch dieses Jahr die „Ehrung Fußballkreis Oberhavel/ Barnim“ in Anwesenheit des Vorsitzenden des Fußballkreises, Wilfried Riemer.

Abschließende Worte fand BFV-Vizepräsident Gerd Liesegang: „Es ist uns eine große Freude seit 1999 den Ehrenamtlichen einen Dank aussprechen zu dürfen. In Berlin findet in dieser Hinsicht eine große Entwicklung statt. Wir möchten Ihnen daher die Plattform bieten, die Sie verdienen. Gerade in diesen Zeiten, von Ängsten und Sorgen, sollten wir uns vereinen und ich bin froh, dass sich unsere Vereine öffnen.“

Nach dem offiziellen Ende der Ehrung gab es ein offenes Buffet für die Gäste und anschließend besuchten die Geehrten das Bundesliga-Spiel zwischen Hertha BSC und der TSG 1899 Hoffenheim.

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5.12. Unterstützung für 30 Kooperationen Schule / Verein durch die AG Schulfußball

http://berliner-fussball.de/startseite/news/datum/2016/12/05/unterstuetzung-fuer-30-kooperationen-schule-verein-durch-die-ag-schulfussball/

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20.11. Willkommens-Hallenturnier

Am letzten Sonntag fand ( wie bereits angekündigt ) das mittlerweile zweite  D-Jugend Willkommens Turnier ( u.a für Kinder mit Fluchterfahrung )  statt. Ich möchte mich noch einmal ausdrücklich bei allen Unterstützern und Helfern dafür  bedanken,  dass für die Kinder aus den Heimen Mertensstraße und Halemweg erneut Träume in Erfüllung gehen konnten ( Tore , Stadionatmosphäre usw. ). Wir sollten aber nicht unterschätzen,  dass auch viele Talente unter diesen Kindern  sind !!  Es wird demnächst ein Treffen der Heime ( plus Paulsternstraße ) mit uns geben um die Integrationsmöglichkeiten mehr auszuschöpfen !

Hier ein paar Impressionen : Viel Spass dabei !

9.10. Willkommensturnier

Die Fußball Schule Berlin und der SC Siemensstadt veranstalteten am 9.10. ein Willkommensturnier mit Flüchtlingsmannschaften.

Kinder aus den Notunterkünften Halemweg und Mertensstraße stellten je eine Mannschaft. Die anderen drei Teams wurden von Mercedes Benz ( Mitarbeiter Kinder )  und dem SC Siemensstadt U12 ( 2 Teams ) gestellt.

Trotz widrigster Umstände ( Wind und Regen  ) hatten die Kinder große Freude und waren mit großem Eifer dabei !  Für Verpflegung der zahlreichen Gäste ( Aktive und Besucher )  war ständig  gesorgt.  Am Ende erhielt jede Mannschaft einen Pokal und eine Urkunde ! 

Hiermit  möchte ich  mich noch einmal bei allen Unterstützern recht herzlich bedanken. Das nächste Turnier dieser Art möchten wir Ende November in der Halle organisieren.

Frank Arlinghaus

Vorsitzender Fußball Schule Berlin

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7.10. Besuch aus Mainz

Am Wochenende hatten wir Besuch aus Mainz, circa 40 Personen (Spieler, BetreuerInnen und Familien), im Rahmen des Programms „Willkommen im Fußball“ der DKJS. Am Samstag haben wir eine kalte, aber schöne Schiffsrundfahrt durch die Stadt genossen und waren im Stadion bei Herthas Sieg gegen den HSV. Am Sonntag wurde es auf dem Platz heiß und wir hatten zwei richtig spannende und emotionale Spiele beim SC Siemensstadt. Vier Teams (Bündnis Köpenick, Bündnis Spandau und zwei aus Mainz), ein Sieger:  alle!
…zum Schluss wurde gegrillt 🙂

Vielen Dank an alle Teilnehmer, vor allem an das Mainzer Bündnis, es war sehr nett mit euch!
Danke auch an Benjamin für die Tickets von Hertha, cooles Spiel! 🙂   ,Thomas für die ganze Vorbereitung beim Siemensstadt und Conny für die Unterstützung mit dem Team aus Köpenick

Danke an alle!

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23.9. 43. Deutsch-Japanische Sportjugend -Simultanaustausch beim SC Siemensstadt

Zum ersten Mal fand der Sportjugendaustausch beim SC Siemensstadt statt.

Dieser wird jährlich von der dsj (deutschen Sportjugend) und dem Landessportbund organisiert und in ganz Deutschland umgesetzt. Der SCS war dieses Jahr zum ersten Mal als Austauschpartner dabei und wird auch die nächsten Jahre daran teilnehmen. Jedes Bundesland in Deutschland hat eine Partnerregion in Japan, zu Berlin – Brandenburg gehört Hokkaidõ. Organisiert beim SC Siemensstadt wurde dies durch Frank Vogelgesang, Thorsten Süfke und Heike Brömse, tatkräftig unterstützt wurden sie durch die Dolmetscherin Aya Kawai.

Die vier japanischen Austausch-Jugendlichen kamen mit ihrer Betreuerin am 02.08.16 in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin an. Zum Abendessen stießen unsere Begleiter dazu und blieben über Nacht, damit sich alle kennenlernen konnten und gemeinsam in einen neuen Tag starteten.

Auf dem Programm für den 03.08.16 stand Kletten, das Erste besprechen des Jahresthemas, die Besichtigung des Olympiastadions und am Abend die offizielle Begrüßung mit übergaben an die Gastfamilien. Die Abteilung Fußball hat zwei Japaner aufgenommen, betreut durch Timm Jaenicke und Celina Angermann, Abteilung Tanzen einen Japaner betreut durch Jasmin Neumann und Abteilung Turnen einen Japaner betreut durch Henriette Juche.

  Der nächste Tag, 04.08.16, startete in Spandau mit einem Rundgang durch die Altstadt und endete in der Zitadelle. Dort erhielten wir von dem Bezirksstadtrad Herrn Gerhard Hanke eine private Führung. Weiter im Programm ging es mit dem Bus raus nach Alt-Kladow, um mit der BVG Fähre über den Wannsee zufahren und von dort mit der S-Bahn in die Stadt zum Checkpoint Charlie.

   Am 05.08.16 wurde es etwas formeller, denn wir begannen mit einer Führung von Herrn Thomas Schill im Paul-Löbe-Haus und gingen von dort weiter in das Reichstaggebäude (abseits der Besucherebene) bis hinauf auf die Kuppel. Anschließend führte unser Weg zum  Brandenburger Tor, um dort Fotos zu machen und dann weiter zum Potsdamer Platz, wo das Mittagessen anstand. Nach der Stärkung erhielten wir eine Führung durch das Abgeordnetenhaus, bei der uns Herr Mathias Brauner begleitete, da wir anschließend mit ihm eine Gesprächsrunde hatten. Zum Tagesabschluss ging es noch in den Berliner Zoo.

Der 06.08.16 war ein Familientag, also zur freien Gestaltung. Da alle Jugendlichen Shoppen gehen wollten, sind wir deutschen Jugendlichen zusammen mit den Japanern in das Alexa gefahren. Gegen Mittag waren alle wieder in den Familien und es standen unterschiedliche Pläne an. Zum Beispiel wurde bei Jasmin Speed Boot gefahren, bei Henriette wurden schöne Berliner Plätze aufgesucht und bei Celina und Timm ging es zu einem Freundschaftsspiel von Hertha BSC ins Amateur Stadion.

   Der Letzte Tag, 07.08.16, war ein Sporttag im SC Siemensstadt. Es wurde Badminton gespielt, Schwimmen gegangen, ein Olympiaden Staffellauf gemacht, Basketball und Fußball gespielt und das Jahresthema abschließend besprochen. Der Tag klang mit einer kleinen Ssajônara Party aus, auf der die Japaner uns ein paar kleine Sachen aufführten und wir dann auch mittanzen durften.

  

Montagmorgen, 08.08.16, wurden die Japaner im SCS an die Brandenburger Jugend übergeben, wo sie noch eine Woche verbrachten.

Die große Ssajônara Party am 15.08.16 fand im Landessportbund Berlin statt. Dort trafen sich alle 80 japanische Jugendliche, die in ganz Deutschland verteilt waren, die jeweiligen Betreuer, die Dolmetscher und einige Personen aus den Gastfamilien. Es wurde gegrillt, Abschieds- und Dankesreden gehalten und von den Japanern einstudierte Akts zum Mitmachen gezeigt. Damit endete der 43. Austausch und im nächsten Jahr kommen wieder Japaner nach Berlin und wir Jugendlichen, die dieses Jahr die Japaner betreut haben, haben die Möglichkeit nächstes Jahr zum Austausch nach Japan fliegen.

Celina Angermann

19.08. Tolle Reaktion. Das Dankeschön der Betroffenen

Liebe Bündnisse,
„Die geflüchteten Kinder, die am Feriencamp teilnehmen, machen mit viel Freude mit. Sie haben schon gesagt, dass es schade ist, dass das Camp nur eine Woche lang geht. Ansonsten haben sie wenig Beschäftigung“, sagt Kumar Tschana vom HSV e.V. Das Bündnis aus Hamburg/Norderstedt nimmt einen Teil der „Projektmittel für zusätzliche Maßnahmen“ dafür in die Hand, geflüchteten Kindern die Teilnahme an Fußballferien-Camps in den Sommer- und Herbstferien zu ermöglichen.
Bis zu 7.500 Euro kann jedes Bündnis in 2016 zusätzlich für seine Arbeit einsetzen. Wofür werden die Mittel bisher genutzt? Wir stellen Ihnen die Vorhaben einiger Bündnisse vor. Vielleicht sind Ideen dabei, die sich auch an Ihrem Standort umsetzen lassen – bis zum 1. November können noch Gelder beantragt werden.
Außerdem finden Sie das Portrait von Kayhan Noorzai, 17 Jahre, der das Training des Freiburger Bündnisses besucht  und außer im Fußball auch gut in Taekwando ist.
Herzliche Grüße vom Willkommen im Fußball-Team

16.7. Mercedes- Benz Flüchtlingsturnier

Im Rahmen des MBVD Diversity Summer fand am Samstag, den 16. Juli, das MBVD Kids‘ Fußballturnier der Kulturen auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld in Berlin-Zehlendorf statt. Der SG Stern MBVD Berlin e.V. richtete gemeinsam mit dem Personalbereich des MBVD das Turnier aus.

Knapp eine Woche nach dem EM-Finale in Lille durften die Kleinen ran und ihr Können beweisen. Das sonnige Wetter ließ nach den vorangegangen grauen Tagen darauf schließen, dass es ein toller Turniertag mit den drei teilnehmenden Mannschaften werden würde. Als Gastgeber stellte der MBVD eine eigene Mannschaft mit Kindern unserer Mitarbeiter zwischen 9 und 12 Jahren. Über den Berliner Fußball Verband wurden  Mannschaften aus Berliner Flüchtlingsheimen gesucht, gemeldet hatte sich der SC Siemensstadt der in Zusammenarbeit mit der Fußball Schule Berlin e.V., gegründet vom SC Siemensstadt, die beiden Gastmannschaften aus den Flüchtlingseinrichtungen in Halemweg in Charlottenburg und der Mertensstraße in Spandau unter der Leitung von Frank Arlinghaus und seinem Trainerteam betreute.

Von den teilnehmenden Flüchtlingskindern kommen die meisten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

Alle Kinder trafen pünktlich um 10 Uhr auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld zum Warm-up ein, sodass unser Jugendschiedsrichter vom Berliner Fußball Verband, Bela Wiethüchter, gegen 10:30 Uhr die erste Partie anpfeifen konnte. Zuerst spielten unsere beiden Gastmannschaften gegeneinander. Diese Partie endete 1:0 für die Mannschaft aus der Mertensstraße. Mit der zweiten Partie griff dann auch die MBVD-Kids-Mannschaft in das Geschehen ein und konnte sowohl dieses als auch das nächste Spiel jeweils mit 4:0 für sich entscheiden. Und das, obwohl unsere Kids sich an diesem Samstag erst kennengelernt haben und damit das erste Spiel in dieser Aufstellung spielten.

Das Highlight war das Finalspiel des kleinen Turniers. Aus allen Spielern wurden zwei neu gemischte Mannschaften gebildet, die dann gegeneinander spielten. Spannende Spielszenen, packende Zweikämpfe und ein ständiges Hin und Her zwischen den beiden Mannschaften sorgten für einen echten Fußball-Krimi. Das Finalspiel endete 1:0. Doch am Ende siegte schließlich der gemeinsame Spaß. Jeder Spieler erhielt zum Abschluss eine Medaille, die noch lange an den schönen Fußballtag erinnern wird.

Im Anschluss trafen sich alle Kinder mit den Betreuern und Eltern, um sich bei Eis und Pommes noch ein wenig besser kennen zu lernen. Seit rund sechs Monaten sind die Kinder der Gastmannschaften erst in Berlin, weshalb ihre Sprachkenntnisse umso mehr beeindruckten. So wechselten die Kleinen wie selbstverständlich zwischen ihren verschiedenen Muttersprachen und Deutsch, um sich zu verständigen.

Für den MBVD haben gespielt: Henriette, Nele, Finn, Philip, Jannick, Mete, Bengt, Jamie, Tom, Timon und Benjamin. Gecoacht wurde die Mannschaft von Lasse Weber.

Die Fußball Schule Berlin hat unserer MBVD-Kids-Mannschaft sogar eine Einladung zu einem Turnier im Herbst ausgesprochen. Zusammenfassend kann man sagen: Das war ein wirklich schöner Tag – vor allem für unsere Gäste. Das Turnier hat gezeigt, dass Sport verbindet, kulturelle und gesellschaftliche Integration fördert und somit eine aktive Beteiligung und gegenseitige Akzeptanz ermöglicht. Die Kinder hatten nicht nur Spaß, sondern lernten auch den Umgang mit Sieg und Niederlage kennen.

Wir freuen uns, dass der MBVD mit dieser Veranstaltung einen Beitrag dazu leisten konnte. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die das Turnier ermöglicht haben, insbesondere bei den Eltern, den Flüchtlingseinrichtungen, der Fußball Schule Berlin e.V. und dem HR-Bereich als Sponsor.

Norbert Weber ist 1. Vorsitzender des SG Stern MBVD Berlin.

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24.7. Willkommen beim Fußball des SC Siemensstadt J

 

Was im vergangen Jahr mit einer Idee startet, wurde nun erneut erfolgreich umgesetzt. Wieder wurden 20 Flüchtlingskinder mit Begleitung, diesmal aus dem Halemweg, eingeladen. Waren es im vergangen Jahr noch die ganz Kleinen, tummelten sich diesmal die acht bis zehnjährigen Kinder bei einem Freundschaftspiel bei uns auf dem Sportgelände. Die Teams wurden mit unseren Kinder der 2. und 3. F – Jugend gemischt, Berührungsängste gibt es bei den Kids eh keine und so kamen tolle Spiele mit vielen vielen Toren zustande. Nach dem Spiel gab es für jedes Kind eine Medaille, sowie Essen und Getränke so viel das Herz begehrte und der Bauch vertragen konnte.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Matthias Brauner von der CDU bedanken, der das Ganze auch finanziell unterstützte und bei Frank Arlinghaus von der Berliner Fußballschule, der sich für den kompletten sportlichen Teil verantwortlich zeichnet.

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13.6. Fuß gefasst – die Refugee Stadttour durch Berlin

Liebe Freunde und UnterstützerInnen,

nach einigen bereits fest gebuchten Touren, ist es nun so weit: Wir haben die ersten offenen Termine für unsere Stadttouren mit Ali und Momo. (Weitere werden folgen) Es wäre toll, wenn ihr diese Informationen auch in euren Netzwerken teilen könnt. Die Touren können dann stattfinden, wenn sich eine Mindestzahl an Teilnehmenden angemeldet haben. Auch gibt es immer die Möglichkeit in Absprache mit festen Gruppen die Touren zu buchen. Weiterhin können wir Touren mit Übersetzung in Spanisch, Englisch, Französisch und Russisch anbieten. (gegen Aufpreis)

Die Anmeldung und weitere Informationen erfolgt per E-Mail an: fussgefasst@championsohnegrenzen.de
Mehr Informationen und News auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/fussgefasst
und in wenigen Tagen auch auf www.championsohnegrenzen.de (im neuen Design)

 

Ticketpreise

Regulär:  9,00 € / ermäßigt 7,00 € (für Schüler*innen, Studierende, BFD/FSJ/FÖJ,  berlinpass-Inhaber*innen)
Soli-Ticket*: 14,00 € (1 Stadttour-Ticket und als Dankeschön einen CHAMPIONS ohne GRENZEN-Button „Artikel…)

FUSS GEFASST – Die Refugee-Stadttour durch Berlin

Immer mehr Geflüchtete leben mitten unter uns, und doch nehmen wir sie und ihre Sicht auf Berlin kaum wahr. Wie erschließen sich Geflüchtete, die bei ihrer Ankunft meist kein Wort Deutsch sprechen und verstehen eine Großstadt wie Berlin? Und wie akklimatisiert man sich, wenn man nicht weiss, ob man bleiben kann?  Auf unseren Stadttouren führen ehemals Geflüchtete durch ihr Berlin. Sie berichten vom Alltag in der Heimat, ihrer Flucht und dem neuen Lebensgefühl in der Hauptstadt.FUSS GEFASST bietet unseren geflüchteten Tourguides die Möglichkeit, selbstbestimmt einen offenen Dialog über ihre Erfahrungen anzustoßen und Menschen aus der Aufnahmegesellschaft ein Leben ohne sicheren Aufenthaltstitel, ohne das Recht auf Ausbildung oder Arbeit begreiflich zu machen.

Unsere Stadttouren

SALAM BERLIN

Themenschwerpunkt: Ankunft und Erstaufnahme
Tourtyp:  zu Fuß, mit Bus und U-Bahn (Teilnehmende benötigen einen gültigen BVG-Fahrschein AB)
Dauer: ca. 3 Stunden


Ali führt uns durch seine Anfangstage in Berlin – sein heutiger Lebensmittelpunkt, den er nach vielen Wochen Flucht erreichte. Vom Haupbahnhof geht es bis zu Alis Erstaufnahmewohnheim  nach Spandau. Auf dem Weg erzählt er von seiner Kindheit im Iran, dem steinigen Weg nach Europa und seinem Berliner Lebensgefühl.

Nächste freie Touren:

Mi, 22.06.16, 11:00 -14:00 Uhr
Sa, 25.06.16, 11:00 -14:00 Uhr


KABUL-KREUZBERG-ODYSSEE

Themenschwerpunkt: Flucht und Exil
Tourtyp: Fahrradtour (Teilnehmende benötigen ein eigenes Fahrrad) – auf Anfrage besteht auch die Möglichkeit die Tour als gekürzte „Fuss-Tour“ durchzuführen.
Dauer: ca. 3 Stunden

Momo nimmt uns mit zu den Stationen seiner Flucht aus Afghanistan. Auf den Straßen seiner neuen Heimat Keuzberg zeichnet er den langen Weg nach, den er vor wenigen Jahren nahm und lässt seine Erinnerungen daran für uns aufleben.

Nächste freie Touren:

Fr,  01.07.16,  17:00 – 20:00 Uhr
Fr, 15.07.16,   17:00 – 20:00 Uhr
Fr,  22.07.16,  17:00 – 20:00 Uhr
Sa, 23.07.16,  11:00 – 14:00 Uhr


Das Projekt wird unterstützt durch den Fonds Soziokultur und der Jugend- und Familienstiftung Berlin.


Falls ihre weitere Fragen habt, meldet euch gerne per Mail bei mir.

Viele Grüße

Caro

championsohnegrenzen@gmail.com]

 

CHAMPIONS ohne GRENZEN

interkulturelle Fußballprojekte 

für und von Flüchtlinge

24.5. Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug

Willkommen im sportlichen Engagement – der Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug

Seit Ende letzten Jahres gibt es ein neues Sonderprogramm des Bundes: Im Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug entstehen in den nächsten drei Jahren insgesamt je 10.000 neue Stellen. Fast 200 da-von entfallen auf den Bereich des Sports. Die zusätzlichen BFD-Plätze mit Flüchtlingsbezug stehen für einheimische Freiwillige, aber auch für Asylberechtigte und Asylbewerber offen, bei denen ein rechtmäßi-ger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist.

Die Freiwilligen können zum Beispiel Sportangebote für Geflüchtete, aber auch Koordinationsaufgaben übernehmen. Bei Bedarf können Freiwillige einen bis zu vierwöchigen Sprachkurs besuchen.

Weitere Informationen zu den Trägern des Bundesfreiwilligendienstes im Sport (z.B. bei der Deutschen Sportjugend oder den Landessportverbänden) sowie unter ww.freiwilligendienste-im-sport.de

https://www.dsj.de/news/artikel/willkommen-im-sportlichen-engagement-1/

11. Dezember – Unternehmensgruppe Würth unterstützt ‚Willkommen im Fußball‘.

Hertha konnte am Donnerstag weitere erfreuliche Nachrichten zu verkünden. Die Unternehmensgruppe Würth überreichte dem Klub einen Scheck über 10.000 Euro zugunsten des Flüchtlingsprojekts „Willkommen im Fußball“ (der Tagesspiegel berichtete). Hertha stellt dafür Trainer, hilft beim Sprachunterricht und bei den täglichen Problemen des Alltags. „Das Geld wird eins zu eins in die Arbeit mit den Flüchtlingen einfließen“, versprach Geschäftsführer Michael Preetz.

http://www.herthabsc.de/de/intern/scheckuebergabe-wuerth/page/9747–17-17-.html

Siehe auch: Willkommen im Fußball beim SCS

5. Nachmittag des Sports

Unsere Trainer Kai Möbius und Thomas Gularek nahmen am 5. Nachmittag des Sports teil. Weitere Infos: Dokumentation 5. Nachmittag für den Fußball

25. September 2015 – Hertha BSC stellt Trainer, SC-Siemensstadt den Platz für Flüchtlingstraining

Das Berliner Willkommensbündnis setzt sich neben Hertha aus den Champions ohne Grenzen e. V. sowie dem Sport Club Siemensstadt zusammen.

„… Konkret sieht die Arbeitsteilung im Moment so aus, dass die Champions ohne Grenzen ihr Knowhow im Umgang mit Flüchtlingen einbringen, der SC Siemensstadt dienstags von 14 bis 15 Uhr seinen Platz zur Verfügung stellt und Hertha zwei bis drei Trainer für die bis zu 30 meist Jugendlichen aufbietet. …“

Kompletter Bericht im Tagesspiegel

http://berliner-fussball.de/fluechtlinge/

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Weitere Medienberichte

 

http://www.pnn.de/sport/1009111/

http://www.welt.de/regionales/berlin/article146814465/Gauck-Partnerin-Schadt-besucht-Willkommensbuendnis.html

http://www.focus.de/regional/berlin/sportpolitik-gauck-partnerin-schadt-besucht-willkommensbuendnis_id_4970304.html

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/gauck-partnerin-schadt-besucht-willkommensbuendnis,10809148,31892984.html

http://www.morgenpost.de/berlin/article205793269/Gauck-Partnerin-Schadt-besucht-Willkommensbuendnis.html

http://www.bild.de/regional/berlin/gauckpartnerin-schadt-besucht-willkommensbuendnis-42706616.bild.html

http://www.bundesliga.de/de/dfl/fussball-macht-den-kopf-frei-bundesliga-stiftung-willkommen-im-fussball.jsp

http://www.herthabsc.de/de/intern/kickoff-willkommen-im-fussball/page/9003–17-17-.html

 

 

 

2. August 2015 – Wir unterstützen das Fußball Feriencamp für Flüchtlingskinder …

… und Kinder aus Charlottenburg-Nord, vom 17.08. -21.08., am Halemweg, 13627 Berlin !

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30. Juli 2015 – Historisches Ereignis beim SC Siemensstadt

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte veranstaltete die Fußballabteilung ein Freundschaftsspiel für und mit Flüchtlingen. Von den Flüchtlingsheimen in der Soorstraße und vom Kaiserdamm kamen kleine Fußballer und –rinnen zum Freundschaftsspiel mit unserer 1. G. Alle Kinder wurden herzlichst empfangen, Berührungsängste gab es beim fröhlichen Einteilen der Teams nicht, und alle hatten sehr viel Spaß!! Nach dem Spiel gab es für jedes Kind eine Medaille, einen gut gefüllten Sportbeutel sowie Essen und Getränke so viel das Herz begehrte.

Ich habe noch nie so viel Freude und Dankbarkeit bei einem anderen Event erhalten; und mache das schon ein paar Jahre !

Thomas Gularek, Jugendleiter

Bericht in der lokalen Presse

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Liebe Aktive des Sportclubs Siemensstadt,
ich möchte mich herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie das Freundschaftsspiel mit den Flüchtlingen organisiert haben, das Wiederholung und Nachahmung verdient. Als Anwohner einer solchen Unterkunft begrüße ich solche Initiativen, die für das Einleben der Betroffenen bei uns äußerst wichtig sind! Vielleicht kann es ja öfter solche gemeinsamen Sportaktivitäten geben?
thomas.schmidt@alumni.tu-berlin.de

 

25. Juni 2015 – SC Siemensstadt hilft der Polizei spontan und unbürokratisch…

Am letzten Donnerstag, konnte die Fußballabteilung der Berliner Polizei bei ihrem Projekt mit Kindern aus Flüchtlingsheimen https://www.berlin.de/polizei/dienststellen/polizei-in-den-bezirken/direktion-1/artikel.290621.php kurzfristig mit der Bereitstellung eines Platzes und den nötigen Spielmitteln helfen. Über eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit wird sich noch vor den Sommerferien unterhalten.

12. Juni 2015 – Unterstützung für die Integration von Flüchtlingen

In der letzten Woche waren unser Jugendleiter Thomas Gularek und unser Abteilungsleiter Carsten Wienand zu Gast beim Berliner Fußballverband. Der Anlaß war die Bewerbung von Thomas bei der DFB-Stiftung Egidius Braun. Durch die Initiative ein „1:0 für ein Willkommen“ in Zusammenarbeit mit der Nationalmannschaft und der Bundesregierung stellt diese Stiftung 600.000,- € für Flüchtlinge bereit. Bei unserem Gastgeber, Mehmet Matur (Präsidialmitglied Integration im BFV), haben wir unsere Arbeit mit Flüchtlingen im SC Siemensstadt noch einmal dargestellt und einen Scheck in Höhe von 500,- € erhalten, die zweckgebunden eingesetzt werden müssen. Vielen Dank für die Unterstützung. Wir möchten auch anderen Vereinen empfehlen und nahe legen an dieser Stelle mitzumachen. Denn da, wo die Not am größten ist, braucht es nicht viel, um anderen Menschen zu helfen und vor allen Dingen Kinder glücklich zu machen. weiterlesen…

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